Welche umweltfreundliche Uhrenmodelle gibt es?

Ein wahres Trend-Gewächs, das als Rohstoff für allerhand Öko-Produkte dient, ist der Bambus. Er gehört zu den Gräsern. Einige Arten gelten als schnellwachsend, weshalb Bambus oft als ideales Material für nachhaltige Produkte betrachtet wird. Bambusuhren werden oft bewusst so designt, dass das Holz nicht durch Lack unkenntlich wird – zumal auch Lacke, Farben und Beschichtungen nicht immer umweltfreundlich sind, ja sogar die Modeindustrie wird jetzt umweltfreundlich.

Holzuhren besitzen dadurch oft eine natürliche Optik. Nicht nur Bambus kommt als Material für eine ökologische Uhr infrage. Alternativen für Holzuhren sind Ahorn, Sandelholz, Walnuss und viele andere Holzarten.

Anderen Modellen ist nicht auf den ersten Blick anzusehen, dass sie den ökologischen Fußabdruck verringern sollen. Automatikuhren sind beispielsweise auch unter den hochwertigen Uhren von namhaften Herstellern vertreten. Automatikuhren ziehen sich selbst auf, indem sie die Bewegungen beim Tragen der Armbanduhr nutzen.

Solaruhren beziehen ihre Energie hingegen aus dem Licht. Manche Modelle können auch die künstliche Beleuchtung dafür nutzen. Damit die Uhr trotzdem zuverlässig die Zeit anzeigt, besitzen Solaruhren Batterien. Die gespeicherte Energie lässt die Solaruhr auch dann noch weiter ticken, wenn sie unter dem Ärmel oder in einer Schatulle verborgen ist.

Welche Vorteile bieten umweltfreundliche Uhren?

Wie umweltfreundlich eine Uhr tatsächlich ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Viele Hersteller, die ihre Uhren als öko-freundlich anpreisen, bemühen sich allerdings darum, auf ressourcenschonende Materialien zurückzugreifen. Manche Hersteller setzen dabei auf nachwachsende Rohstoffe und meiden Schadstoffe und Materialien, die als problematisch für Umwelt gelten.

Im Gegensatz zu batteriebetriebenen Uhren benötigen Solaruhren und Automatikuhren keinen regelmäßigen Batteriewechsel. Zudem müssen sie nicht aufgezogen werden, wie es bei mechanischen Uhren der Fall ist. Insbesondere ungewöhnliche Uhren wie Holzuhren sind zudem oft ein Blickfang und wirken durch ihre Maserung individuell.

Vielen Trägern von Solar– und Holzuhren ist es wichtig, eine ökologisch(er)e Lebensweise in möglichst vielen Bereichen des Alltags umzusetzen. Eine umweltfreundliche Uhr kann dabei einen Baustein bilden. Darüber hinaus signalisiert eine solche Uhr Herstellern und Händlern, dass es einen Bedarf an ökologischen Produkten gibt.

Wie können Sie Ihren ökologischen Fußabdruck verbessern?

Neben der Energiequelle kann das Material der Uhr einen Ansatzpunkt für Umweltüberlegungen bieten. Einige Materialien wie Plastik stehen seit Jahren in der Kritik, eine hohe Belastung für unseren Planeten darzustellen. Kunststoffe können bei Uhren zum Beispiel beim Gehäuse oder dem Uhrenglas zum Einsatz kommen.

Menschen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, verzichten häufig in bei Kleidung, Accessoires und in anderen Lebensbereichen auf (bestimmte) tierische Produkte. Ein Lederarmband für eine Armbanduhr könnte für einen Vegetarier ein Problem darstellen, da die Tierhaltung ebenfalls mit Klimafragen in Verbindung steht. Demgegenüber steht, dass es sich bei Leder um ein Naturmaterial handelt. Bei der Auswahl einer umweltfreundlicheren Uhr ist letztlich auch die persönliche Prioritätensetzung gefragt.

Viele Uhren verbrauchen im Vergleich zu anderen Geräten wenig Energie. Umweltbewussten Menschen geht es beim Kauf einer Alternative zur batteriebetriebenen Uhr allerdings oft nicht nur um den Energieverbrauch des Schmuckstücks. Auch die Herstellung der Batterien sowie des Mechanismus im Inneren der Uhr spielt bei umwelttechnischen Überlegungen oft eine Rolle. Einige Hersteller lassen Umweltbedenken auch in weitere Bereiche einfließen, zum Beispiel bei der Verpackung, der Stromversorgung der Produktionsstätte oder der Unterstützung von Aufforstungsprojekten.